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„Wer hat Angst vorm großen Golf“

August/September 2019

Seit mittlerweile gut 25 Jahren bringt die KÖLLEN Druck + Verlag GmbH, bedingt auch durch die Leidenschaft des kürzlich verstorbenen Verlegers Klaus-Jürgen Bleeck, Golfpublikationen und vor allem seine FachMagazine golfmanager und Greenkeepers Journal heraus. Seit 2008 ist das Verlagshaus auch offizieller Publikationspartner des Deutschen Golf Verbandes (DGV), immerhin unter den Top Ten der deutschen Sportverbände.

Natürlich führten die Produktionen im Haus dazu, dass über Golf gesprochen wird, auch wenn die wenigsten den Sport aktiv ausüben. Klar ist auch, dass junge Kollegen, die Fußball oder andere Ballsportarten betreiben, meinen, die blöden kleinen Bälle locker ins Loch bringen zu können. „Was ist das schon anderes, als Minigolf auf größere Distanz?“ Dass dem nicht so ist, konnten die KÖLLEN-Golfer – allen voran Geschäftsführer Bastian Bleeck und Vertriebs- und Marketing-Experte Max Freyn – nie so richtig vermitteln, deshalb organisierten sie am 31.08. bzw. 07.09.2019 einen Golf-Schnupperkurs auf der Anlage „Golf Club Schloss Miel“. Knapp 20 Kollegen nahmen das Angebot wahr.

Nach einigen einleitenden Worten ging es mit Head-Pro Gerd Hoffmann auf das „Putting Green“ der Driving-Range (= Übungsbereich). Und dort zeigte sich, dass das ondulierte (= wellige), Kurzflor-gleich gemähte Übungs-Grün im Gegensatz zu den ebenen Minigolf-Bahnen doch so seine Tücken hat. In step 2 ging es auf einen anderen Bereich der Übungsanlage: die Chipping-Area, auf der kurze Annäherungsschläge geübt werden können. Die im allgemeinen (und im Grunde zu Unrecht) als Königsdisziplin angesehenen „Abschläge“ mit den spektakulären weiten Schlägen, konnten dann im letzten Abschnitt der knapp vierstündigen Veranstaltung getestet werden. Natürlich sahen diese Schläge noch nicht ganz so flüssig und elegant aus wie bei den Profis im TV, auch wenn Hoffmann dies motivierend immer betonte. Aber so mancher schlug den Ball dann doch 50-80 Meter weit und konnte stolz das erhebende Gefühl „erleben“, wenn man einen Ball „richtig“ trifft und zum Fliegen bringt. Bei Currywurst und Pommes in der Clubgastronomie konnten sich die Teilnehmer abschließend über das Gelernte und Erfahrene nochmal austauschen und so mancher Ball flog im Nachhinein „mindestens 150 Meter“ weit!

Liebe Kollegen, lasst Euch aus eigener Erfahrung gesagt sein, die ersten Erfolge sollen weiß Gott nicht geschmälert werden, doch seid Euch gewiss, beim in der Regel nach einem Schnupperkurs folgenden „Platzreifekurs“ kommen viel zu schnell dann auch bittere Momente und selbst einstellige Handicaper im Hause KÖLLEN können ein Lied davon singen, dass auch nach Jahrzehnten fleißigen Übens bei weitem nicht alle Schläge exakt dahin gehen, wohin man sie geplant hat.

Eine schöne Erfahrung im Kreise der netten Kollegen und wer nicht dabei war: „Nutzt die Chance beim nächsten Mal, es lohnt sich, auch wenn man vom Virus Golf nicht gepackt werden sollte! Ein paar der Kollegen, die jetzt dabei waren, haben sich schon zu weiteren Treffen in Miel verabredet!“

Stefan Vogel

Wir freuen uns auf (unseren) Ludwig!

17. Mai 2019

Am Freitagmittag hat Konzeptkünstler Ottmar Hörl im Vorfeld des Beethovenjubiläums 2020 mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan als Schirmherr die Installation der lächelnden Ludwigs eröffnet.

Über 700 Plastiken des sonst eher finster dreinblickenden ersten Sohnes der Stadt Bonn zieren nun den Bonner Münsterplatz. Kein einziger der vorbeiströmenden Passanten kann an der beeindruckenden Installation vorbei, ohne stehen zu bleiben, zu verweilen, die „Kopien“ mit dem Original-Standbild vor dem historischen Bonner Postgebäude zu vergleichen. Fast jeder zückt sein Handy, um einen Schnappschuss zu machen.

Auch wir haben uns unser „Exemplar“ unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Idee gesichert und der kleine goldene Ludwig wird in Zukunft unsere Eingangshalle schmücken. Wir wollten und mussten direkt mitmachen. Eine tolle Idee findet eine großartige Resonanz.

„Inzwischen sind bereits 1.312 Statuen verkauft“, verkündete Stephan Eisel (Bürger für Beethoven) bei der Eröffnungszeremonie.

Wir bedanken uns, dass wir dabei sein dürfen und wünschen Gutes Gelingen und viel Erfolg für das Beethoven-Jahr 2020.

Klönen Kneten Kochen …

In dieser Reihenfolge standen die 3 K‘s bei unserem ersten Thai-Cooking-Event am 3. Mai in unserer „Kantine“. Eigentlich nur ein  großer Raum mit Kühlschränken, einem Herd und einer Spülmaschine. Für uns jedoch DIE Location, um uns unter der professionellen Anleitung von „Yupi“ – der Frau unseres Druckers Frank Hinterkeuser – in die Geheimnisse der thailändischen Küche einführen zu lassen.

K wie Klönen
Get together in der Kantine. Eine Runde Bier, Messer wetzen, Schürzengrößen vergleichen …

K wie Kneten
Schweinehackfleisch für „Tord Man Mhu“ mit roter Currypaste und fein geschnittenen grünen Bohnen verkneten. Aber auch Papayas schälen, Schlangenbohnen schneiden, Knoblauchzehen hacken, Garnelen putzen, Erdnüsse und getrocknete Krabben im Mörser zerstoßen, … und und und

K wie Kochen
Ähnlich einer thailändischen Garküche füllten sich die Räume mit herrlichen, exotischen Düften. Es wurde frittiert, geköchelt, gegart und gesiedet. Es wurde probiert, genascht, gestaunt und vor allem: Saulecker gegessen!

Danke vor allem an Yupi für die Mühe, die tollen Tipps und das schöne Event. Und danke an Frank, der unter thai-cooking.frank-hinterkeuser.de die Bilder und vor allem die Rezepte zum Nachkochen auf einer extra für diesen Anlass erstellten Homepage eingestellt hat – reinschauen lohnt sich!